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Blacklist: E-Mail

Die E-Mail-Blacklist ist der einfachste Weg, E-Mail-Adressen oder gesamte Domains vom Empfang aller Mailings auszuschließen.

Beispiele:

  • E-Mail-Adresse: ein Abonnent hat dem Empfang von Newslettern widersprochen
  • gesamte Domain: Adressen von Mitbewerbern oder Trashmailern sollen keinen Ihrer Newsletter erhalten

Die auf der Blacklist enthaltenen E-Mail-Adressen und Domains werden von jedem Versand ausgeschlossen, auch wenn eine solche Adresse in Ihren Abonnentenlisten enthalten ist. Selbst die erneute Newsletter-Anmeldung ändert daran nichts. Sie können einen Blacklist-Eintrag jederzeit löschen, beispielsweise wenn der Empfänger Sie ausdrücklich darum bittet.

Eine mögliche Ergänzung zur mailingübergreifenden Blacklist ist die Erstellung von Ausschlusslisten. Auf dem Versandreiter jedes einzelnen Mailings lässt sich dann bei Bedarf die gewünschte Ausschlussliste wählen.

Ein Blacklistabgleich entfernt Abonnenten mit Blacklist-Adressen aus Ihren Abonnentenlisten. Das ist zwar technisch nicht nötig, aber regelmäßige Listenhygiene erleichtert Ihnen die Planung Ihrer Zielgruppen mit realistischen Abonnentenzahlen.

--> Hinweis: Beim Abgleich werden interne und externe Blacklists beachtet. Neben der Blacklist Ihres eigenen Accounts wird mit der Blacklist des übergeordneten Adminaccounts sowie der globalen Shared Services - Graubünden Ferien-Blacklist abgeglichen. Außerdem erfolgt ein Abgleich mit der Blacklist der RTR GmbH nach österreichischem E-Commerce-Gesetz (§ 7 ECG), wenn die gleichnamige Option im Tab "Erweiterte Einstellungen" des Accounts aktiviert ist. Auf dieser externen Blacklist können Empfänger ihre eigene E-Mail-Adresse selbstständig ein- oder austragen.

Nach dem Versand Ihres Newsletters wird die Anzahl der betroffenen Blacklist-Einträge in der E-Mail-Statistik angezeigt.

Neuen Blacklist-Eintrag erstellen

Nach Klick auf 'Neuer Eintrag' geben Sie die entsprechende E-Mail-Adresse ein. Optional können Sie der E-Mail Adresse noch eine Beschreibung mitgeben, die zu Ihrer Orientierung dient.

Neben einzelnen E-Mail Adressen lassen sich auch ganze Domains auf der Blacklist eintragen, etwa um die Adressen von Mitbewerbern oder Trashmailern auszuschließen. Beispielsweise schließt der Eintrag %@example.com alle E-Mail Adressen der Domain "example.com" aus.

Optionale Pseudonymisierung (Hashing)

Um den Datenschutz zu stärken, lassen sich Blacklisteinträge optional in pseudonymisierter Form speichern, statt im Klartext. Beim Versand erfolgt der Abgleich, indem wir jede angeschriebene E-Mail-Adresse testweise pseudonymisieren und mit den pseudonymisierten Blacklisteinträgen vergleichen..

  • Vorteil: Die E-Mail-Adresse ist nicht bei uns im System bekannt, sondern lediglich deren Hash. Eine Rückverwandlung ist nicht möglich. Die missbräuchliche Verwendung der Blacklist-Adressen wird zuverlässig verhindert.
  • Nachteil: Da die E-Mail-Adressen nicht im Klartext sichtbar sind, könnte die manuelle Verwaltung etwas erschwert sein. Davon nicht betroffen ist die Blacklist-Suche. Die gesuchte E-Mail-Adresse wird auch in gehashter Form gefunden, genau wie beim Versand.

Um Blacklisteinträge pseudonymisiert zu speichern, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Shared Services - Graubünden Ferien übernimmt die Pseudonymisierung. Liefern Sie die E-Mail-Adressen im Klartext ein. Wählen Sie anschließend "Ja" und den gewünschten Hash-Typ.
  • Sie haben die Pseudonymisierung bereits selbst durchgeführt. Liefern Sie die Hashes der E-Mail-Adressen ein. Wählen Sie anschließend "Ja" und den von Ihnen benutzten Hash-Typ.
    Wichtig:
    Vor dem Hashen muss die E-Mail-Adresse in Kleinbuchstaben umgewandelt und Unicode-Domainnamen (z. B. mit deutschen Umlauten) müssen ASCII-kodiert sein, siehe Wikipedia oder PHP. Denn jede Variante von Groß- und Kleinschreibung erzeugt einen anderen Hash. Bei der typischen Länge einer E-Mail-Adresse und 4 möglichen Hash-Typen müssten pro Empfänger zehntausende Hashes berechnet werden. Nur dann wäre der Abgleich mit einem Blacklist-Eintrag garantiert, dessen Hash auf einer beliebigen Groß/Kleinschreibung basiert. Das widerspricht jedoch unserem und Ihrem Ziel, den Versand mit der maximalen Performance auszuführen.

Importieren

Sie haben die Möglichkeit, E-Mail-Adressen aus einer CSV-Datei in die Blacklist zu 'importieren'.


Wählen Sie dazu die CSV-Datei aus, die importiert werden soll. Wenn diese Datei Spalten-Überschriften enthält, setzen Sie das Häkchen an der entsprechenden Stelle.

Pflichtangabe in der CSV-Datei ist lediglich eine Spalte mit den E-Mail-Adressen der gewünschten Blackliste-Einträge. In Spalte 2 können Sie eine einzeilige Textbeschreibung zu jedem Eintrag hinterlegen. In Spalte 3 folgt der Zeitpunkt des Blacklist-Eintrages im ISO-Format JJJJ-MM-TT HH:mm:ss (mindestens das Datum muss vorhanden sein). Ist kein Zeitpunkt eingetragen, wird automatisch die aktuelle Zeit übernommen.

Anschließend wählen Sie die Importart 'hinzufügen' oder 'ersetzen'. 'Ersetzen' löscht die vorhandenen Blacklist-Einträge, 'hinzufügen' kopiert die neuen Einträge unabhängig von den vorhandenen in die Liste.

Exportieren

Der Menüpunkt 'Exportieren' speichert die Blacklist als CSV-Datei auf Ihrem Computer. Damit steht sie zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

 

 

 
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